8 August - Von Jan Mulder
Ich zaehle die Tage
Es war im Dezember 2006 dass
meine Frau und ich wieder vom Urlaub zureuck kamen und entschieden
etwas weniger ab zu reisen. Nach 11 Wochen Australien entdeckt
zu haben gab es eine halbe Meter Postsendungen zu Hause. Ich
lese schnell durch die Seiten einer Motorrad Zeitschrift.
Mein Andacht wird gezogen durch ein Bericht ueber einer Weltreise
die Ride-on MotorTours naechstes Jahr organisiert. 100 Tage
dauert die Reise. Aber wir sollten etwas weniger... Ich ueberlege
mit meiner Frau, die gluechlich sehr spontan ist: "Toll,
macht es. So eine Chance bekommst du nimmer mehr!
Wenige Stunde spaeter rufe ich Ride-on MotorTours an und habe
Dafne die naechste 30 Minuten am Apparat. Das Kontakt war
gleich gut und auch wenn ich spaeter auf einer Motorradmesse
mit Rob sprach war das Gefuehl ueber der Organisation gut.
Ich habe nicht langer gewartet und mich fuer diese Traumreise
eingeshreiben.
Ja, und dann fangt erst alles richtig an. Welches Motorrad
eignet sich am besten fuer so eine Reise. Wurde mein Pan European
- die ich eigentlich dieses Jahr tauschen moechte - es noch
schaffen oder soll ich keine schwere Tourmachine fahren?
Dann endlich, nach viel Ueberlegung, auch mit andere Teilnehmer,
habe ich entschieden eine Allroad Machine zu kaufen.
Es fuehlt erst wie Verrat, meine Honda fuer ein BMW zu tauschen,
aber das Vernuenft ist jetzt wichtiger wie das Gefuehl. Ich
wahle ein BMW R1200GS Adventure. Wendbar, leichter, grosse
Tank, grosse Reifenwahl und viel Bodemfreiheit und gut fuer
alle Strassensorten und -arten.
Es konnte auch schnell geliefert worden, so dass ich noch
Zeit hatte mich an meine neue Freund zu gewoenen und mit einige
Accessoires nach wuensch aus zu ruesten. Mit Ratgebung vom
Edy, der auch auf BMW mitfahrt.
Waehrend das erste Gruppentreffen hab ich eine positieve Eindruck
des Reiseteams bekommen. Es sind ja alles Soziale Menschen
und erfahrene Reisenden im alter von 40 bis 72 Jahre. 100
Tage mit einander zu verbringen wird meiner Meinung nach kein
Problem sein. Zwei weitere Vortreffen verstaerken dieses Gefuhl.
Dann gibt es noch eine Menge andere Sachen zu tun, so wie
ein Tisch voll Formulare und Papierhandel. Wenn es noch Leute
gibt die zweifeln an EIN EUROPA, dann beweist es sein Nuetz
schon mit den erste Schritt ueber die Grenze. Herrlich ist
es um nicht immer deine Reisepass zeigen zu mussen, keine
Visa anfragen, nicht immer Geld wechseln, aber frei reisen.
Gluecklicherweise hat Rob schon viel vorbereitet und brauchen
wir nur die persoenliche Daten aus zu fuehlen. Gut organisiert.
Auch ueber Versicherungen bekommen wir Informationen. Gut
das ich mit einer Organisation mitreise die Erfahrung hat.
Wir brauchen ein fuer die USA/Canada. Fuer Australien koennen
wir diese auch vorab regeln aber wenn wir im Asien ankommen
sollen wir an jeder Grenze eine Versicherung abschliesen.
Ich was schon zweimal im Australien, aber wusste bisher nicht
das man vor bestimmte Regionen ein "Permit to travel
through Aboriginal Land" brauchte. Rob hat alle Informationen
schon dabei und wir fragen es an durch den Internet. So viele
Vorbereitungen... Gut das ich alles nicht selber ausfinden
brauche.
Ja, wie wurde ich selber mit meinem Motorrad nach Amerika
gekommen sein? Am 19. August werden wir unsere Motorraeder
nach Rotterdam bringen, wo sie im Container gestellt werden
fuer verschiffung nach New York. Wieder fuehlen wir eine grosse
Menge Formulare aus. Und jedes Gepaeckteil soll beschrieben
werden auf einer Liste.
Das Transport der Motorraeder von Los Angeles nach Sydney
und von Sydney nach Kathmandu wird beim Flugzeug gehen. Es
werden dafuer stahlen Frames nach Los Angeles transportiert.
Keine Ahnung wie ich dies Alles selber organisieren haette.
Und dann noch das Gepaeck, was nehme ich mit? So viel raum
habe ich nicht und ich soll ein Zelt, Schlaffmat und -sack
mitnehmen fuer Australien und Asien. Es wird schon Dezember
sein wenn wir im Europa zurueck kehren und dafuer brauche
ich warme Bekleidung. Was gehoert im Medizintasche, welche
reserve Teile, Werkzeuge usw... Es ist kein einfache Wahl.
Es fuehlt gut wenn die meiste Vorbereitungen getan sind. Jetzt
noch einige Impfungen und die letzte kleine Sachen. Naechste
Woche ist es so weit dass mein Motorrad im Container gestellt
wird und ich anfang die letzte Tage zu zaehlen. Es kriebelt
schon laenger, ich bin Reiseluestig! Viele Freunde sind interessiert.
Es wird eine fantaschtische Reise!
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